Backhouse, Janet u. Marrow, James H. u. Schmidt, Gerhard (Kommentar:) Biblia Pauperum.

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Beschreibung

Die Goldene Bilderbibel — Biblia Pauperum — The Golden Bible Picture Book. Backhouse, Janet u. Marrow, James H. u. Schmidt, Gerhard (Kommentar:)  Biblia Pauperum. King MS 5. Luzern, Faksimile-Verlag, 1993/94. 2 Bände. Quer-4° (18,5 x 39 cm). (Faksimileband.:) (70) S. (im Orig. pag. Bl. 1 – 31), (1) Bl. Mit zahlr. farb., mit Blattgold veredelten Illustr. nach Miniaturen u. Initialen; (Kommentarbd.:) 276 S. Mit 1 gef., faks. Tafel sowie 46 Illustr. Goldgepr. roter Orig.-Ziegenlederband auf 5 Bünden mit Rücken-, Innen-, Aussen- u. Stehkantenvergoldung sowie dreiseitigem Goldschnitt u. 2 mont. Leder-Rückenschildern bzw. Orig.-Halblederband mit mont. Leder-Rückenschild, zus. in Orig.-Plexiglaskassette.

Nr. 936 von 980 Ex. (GA 1’060, dv. 80 h.c.) in einmaliger Auflage. Originalgetreue Nachbildung der Bilderhandschrift, die unter der Signatur Kings MS 5 in der British Library in London aufbewahrt wird. „Was wir heute über Ort und Zeit der Entstehung von Kings MS 5 wissen, beruht daher gänzlich auf den Ergebnissen der modernen Forschung; Gerhard Schmidt und James Marrow werden die neuesten und eingehendsten Untersuchungen in der vorliegenden Publikation verdankt. Demnach kann die Handschrift nunmehr relativ verlässlich in die höfische Umgebung der Herzöge von Holland in Den Haag lokalisiert und vermutlich gegen 1405 datiert werden. Stilistisch ist sie auf das engste verwandt mit dem Stundenbuch der Margarete von Kleve (gestorben 1411) (…) Die aussergewöhnlich aufwendige Dekoration der Biblia Pauperum deutet sicher auf einen Auftraggeber von höchstem Rang hin, und die deutsche Abstammung Albrechts und seiner Frau böte eine naheliegende Erklärung für die Existenz dieses einzigen holländischen Exemplars eines ansonsten fast ausschliesslich in Deutschland verbreiteten Handschriftentyps (…)“. (Kommentarbd.). Die „Goldene Bilderbibel“ ist das ungewöhnlichste unter all den bekannten Exemplaren der Biblia Pauperum, da sie in aufwendigster Technik 93 Illustrationen auf 31 Pergamentblättern vorweist, welche als gerahmte Miniaturen in reichen Farben auf polierten und verzierten Blattgoldgründen aufgeführt sind. Sie stehen in krassem Gegensatz zu den einfarbigen oder kolorierten Federzeichnungen, die ansonsten die Tradition der Illustration dieses Textes dominieren. Das ungewöhnliche Längsformat und der stattliche Einband aus feinem rotem Maroquinleder kamen erst im 18. Jahrhundert zustande, als die Handschrift zur Bibliothek König Georgs I. und seines Sohnes, des späteren Georgs II. gehörte. Kommentarband in engl., dt. u. franz. Sprache. (Neupreis Fr. 6980.–). – Tadellos erhalten. (Sprache: Englisch / Deutsch / Französisch – English / German / French)

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